Kennst Du diese Menschen, die immer so unglaublich produktiv sind und alle ihre Ziele erreichen? Die, für die scheinbar nichts schwer ist und die alles bekommen, was sie sich wünschen?
Fragst Du Dich auch manchmal, warum diese Leute so erfolgreich sind?
Sie setzen sich Ziele. Klingt ganz einfach, oder?
Wir alle haben Ziele. Kleine Ziele und große Ziele.
Wahrscheinlich hast auch Du Ziele.
Den meisten Menschen fällt es schwer diese Lebensträume anzugehen.
Viele wissen nicht, wo sie anfangen sollen oder denken, dass dieses Ziel für sie unerreichbar ist.
Sie träumen vor sich hin, statt zu überlegen, wie das Ziel erreicht werden kann.
Der erste Schritt ist ja auch bekanntlich immer der schwerste.
Er scheint unglaublich weit entfernt von dem Ziel zu sein…
Doch er ist der wichtigste!
Möchtest Du auch endlich Deine Ziele angehen? Dann lies weiter!
In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du den Weg zu Deinem Ziel in kleine Schritte aufteilen kannst. Du lernst, was Dir Ziele bringen und wie sie Dir zu mehr Motivation verhelfen können.
Dann kannst auch Du den ersten Schritt wagen!
Viel Spaß beim Lesen.
Was sind Ziele eigentlich?
Der Duden definiert die Art von Ziel, mit der sich dieser Artikel beschäftigt folgendermaßen:
„etwas, worauf jemandes Handeln, Tun o. Ä. Ganz bewusst gerichtet ist, was jemanden als Sinn und Zweck, angestrebtes Ergebnis seines Handelns, Tuns zu erreichen sucht.“
Damit sind also Ziele gemeint, die wir uns setzen. Es sind allerdings keine Fahrtziele, sondern das Ziel eines Weges, den wir in unserem Leben gehen.
Die meisten Menschen setzten sich Ziele, die den Lebensstil oder den beruflichen Weg verändern.
Diese Ziele sollen dann, ein zielorientiertes Verhalten hervorrufen. Dieses Verhalten wiederum, soll bewirken, dass wir dem angestrebten Zustand in der Zukunft erreichen bzw. ihm näher kommen.
Ziele sind allerdings nicht nur in unserem Privatleben zu finden. Auch das Berufsleben profitiert von Zielen. In solchen Fällen spricht man von Unternehmenszielen.
Unternehmen setzten Ziele, um ein Wachstum zu generieren, einen Gewinn zu sichern oder die Mitarbeiter zur produktiven Arbeit zu motivieren.
Was bringen Ziele?
Ziele bringen uns dazu, Strukturen zu schaffen.
Diese Strukturen lenken unsere Aufmerksamkeit in eine bestimmte Richtung.
So konzentrieren wir uns auf eine bestimmte Tätigkeit oder erledigen eine Aufgabe schneller und konzentrierter.
Nicht nur die Handlungen werden gelenkt, sondern auch das Unterbewusstsein wird damit angesprochen. Je mehr wir uns mit dem Ziel beschäftigen (es zum Beispiel aufschreiben, in die tägliche To-Do-Liste integrieren oder darüber sprechen), desto stärker fokussiert das Unterbewusstsein dieses Ziel. Es zieht das Ziel förmlich an, sodass das Ziel sich auf uns zu bewegt und wir mit unseren Handlungen dem Ziel näher kommen.

Richtig formuliert können Dich Ziele motivieren. Sie können Dich zu Leistungen motivieren, die Du ohne diesen Anreiz nicht umgesetzt hättest.
Zudem sind Zielformulierungen in der Lage, die Wahrnehmung zu beeinflussen. Haben wir ein klares Ziel vor Augen, erscheinen manche Hürden, Etappenziele oder Umwege nicht mehr ganz so schlimm. Einfach, weil wir einen Sinn hinter dem Weg, der vor uns liegt, sehen.
Außerdem stiften Ziele einen Sinn. Ohne Ziele, hätten wir wohl zu kaum einer Leistung oder Tätigkeit Lust. Wahrscheinlich wäre sogar das Aufstehen morgens ein großes Hindernis, wenn wir keine Ziele im Leben hätten.
Du siehst, Deine Ziele weisen Dir eine Richtung und können sehr hilfreich sein. Sie zeigen Dir aber auch in gewisser Weise den Sinn Deines Lebens.
Die Ziele, die Du Dir setzt, spiegeln Deine Wünsche wider.
Du kannst diese Ziele angehen und wirst erfolgreich und stolz auf Dich sein. Ziele können also zu einem glücklichen Leben beitragen.
Das verpasst Du, wenn Du keine Ziele hast.
Ziellosigkeit kann Dich unzufrieden machen.
Natürlich gibt es viele, die auch ohne große Ziele, ihr Leben leben und damit sehr zufrieden sind. Das kann natürlich jeder machen, wie er möchte. Ich möchte Dir nur eine Hilfestellung geben und Dich dazu animieren, auszuprobieren, welcher Ansatz für Dich funktioniert.
Wenn Du Ziele verfolgst, hast Du etwas, worauf Du Dich freuen kannst.
Zudem bist Du stolz auf Dich, wenn Du etwas erreicht oder eine Teilaufgabe erledigt hast.
Mit Zielen arbeitest Du fokussiert, konzentriert und wahrscheinlich schneller als ohne konkretes Ziel vor Augen.
Ein Beispiel:
Stell Dir vor, Dein Leben ist ein Wanderweg.
Wenn Du ein Ziel vor Augen hast, läuft Du zügig den Weg entlang. Natürlich schaust Du Dir die Blumen an und freust Dich über die Tiere, Menschen und Landschaften, denen Du begegnest. Du nimmst Dir auch die Zeit, die Du brauchst, um ohne Stress und Blasen an den Füßen am Ziel anzukommen (zumindest wäre das angenehmer für Dich…)
Ohne konkretes Ziel, stolperst Du förmlich über die Wege, die vor Dir liegen. Du läufst mal hier und mal dort entlang. Und kommst gefühlt nirgendwo an. Vielleicht läufst Du auch ein paar Mal im Kreis oder bleibst an einem bestimmten Ort oder einer Hürde hängen, weil Dir die Motivation fehlt dieses Hindernis zu bewältigen.
Ziele können, wie Du siehst, sehr nützlich sein und stellen nicht ausschließlich Stressfaktoren in unserem Alltag dar.
Verschiedene Arten von Zielen
Es gibt verschiedenen Arten von Zielen.
Unterschieden wird nicht nur zwischen dem privaten und den beruflichen Bereichen (im Sinne von Unternehmenszielen).
Im Grunde kannst Du Deine gesamten Ziele in verschiedene Themengebiete aufteilen.
Geh einmal in Dich, Du findest bestimmt viele Themen, die zwar zu Dir und deinem privaten Zielen gehören, die sich aber trotzdem voneinander unterscheiden.
Jetzt zeige ich Dir ein paar Themengebiete, die es geben kann und die ich auch teilweise verfolge:
- Ziele im Sport
- berufliche Erfolge (Positionen, Gehalt & Berufsart)
- Beziehungen:
- eine erfolgreiche Partnerschaft
- feste & tiefe Freundschaften
- Finanzen (Geld sparen oder verdienen)
- Traum Wohnort
- Hobbys und damit verbundene Ziele
- Gesundheit:
- Ernährung
- Lebensstil
- Fitness
- mentale Gesundheit (Umgang mit Stress etc.)
Neben den verschiedenen Themen kannst Du dann auch noch zwischen kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Zielen unterscheiden.
Denn nicht jedes Ziel beansprucht mehrere Jahre, bis es erreicht ist. Manche Ziele, erreichst Du auch in ein paar Wochen. Darüber hinaus können Ziele in Routinen integriert werden. Vielleicht hast Du als Ziel, dass Du ordentlicher werden, oder eine gesündere Haut haben möchtest. In diesem Fall kannst Du ganz einfach jeden Tag ’10 Minuten aufräumen’ in Deinen Alltag integrieren, oder eine bestimmte Hautpflege-Routine (oder was Dir sonst hilft) in Deinem Alltag umsetzen.
5 Wege, die Dir helfen Deine Ziele zu erreichen.

Es gibt unterschiedliche Verfahrensweisen, die Dich dabei unterstützen können, Deine Ziele zu erreichen. Ich erkläre Dir nun die Herangehensweisen, die mir helfen.
1. Verfolge nur Deine eigenen Ziele
Wahrscheinlich denkst Du Dir nun sowas wie: „Natürlich verfolge ich nur meine Ziele! Ich bin ja die Person, die die Ziele angeht…“
Ja, Du hast recht, trotzdem kann es sein, dass Du nicht nur die Ziele verfolgst, die Du tief in Dir verfolgen möchtest. Oft lassen wir uns von unserem Umfeld beeinflussen und gehen Zielen nach, die zum Beispiel unsere Eltern oder Freunde für sinnvoll halten.
Warum ist das so? Wir wollen die Menschen, die wir lieben oder zu denen wir aufschauen unbewusst beeindrucken. Dadurch haben sie einen gewissen Einfluss auf unser Unterbewusstsein und auf unser Verhalten. Es kann also durchaus sein, dass Du etwas gut findest, weil Du weißt, dass es Dein bester Freund auch gut findet und für wichtig hält.
Wenn Du herausfinden möchtest, was Deine Ziele sind, nimm Dir ein bisschen Zeit und sei geduldig. Es kann sein, dass Dir Deine Ziele nicht plötzlich in den Sinn kommen und Du direkt weißt, wie Dein beruflicher Werdegang aussehen soll.
Nimm Dir den Druck und überlege Dir, was Du tun würdest, wenn Dir nichts im Weg stehen würde. Auch Geld oder ein bestimmter Standort spielen keine Rolle. Was würdest Du dann tun wollen oder wie würdest Du dann leben wollen? Überlege Dir, wie Dein Alltag aussehen würde, welche Hobbys würdest Du pflegen und mit welchen Leuten würdest Du Deine Zeit verbringen?
Erträume Dir Deine Ziele, erschaffe sie so real wie möglich, vor Deinem inneren Auge.
Jetzt, wo Du ein Bild vor Augen hast, kannst Du dazu einen Satz oder ein Wort formulieren, das Dein Ziel beschreibt. So verdeutlichst Du Dein Ziel und es wird greifbarer.
2. Schreibe Deine Ziele auf
Indem Du Dir Deine Ziele aufschreibst, hält Du sie nicht nur schriftlich fest (wer hätte das gedacht…). Du trickst Dich auch ein bisschen aus.
Indem Du Deinen Traum oder Dein Ziel aufschreibst, machst Du es ein bisschen realer. Du materialisierst Dein Ziel quasi.
Manche finden es auch angenehm, anderen Leuten von ihren Zielen zu erzählen.
Mich persönlich setzt es ein bisschen unter Druck. Das kannst Du aber so handhaben wie es sich für Dich am angenehmsten anfühlt.
Dein Ziel festigt sich zusätzlich in Deinem Unterbewusstsein, wenn Du es jeden Tag neu aufschreibst. Hierfür eignen sich ein eigenes kleines Notizbüchlein oder ein kleiner Schreibblock. Notiere Dir einfach jeden Morgen Deine Ziele. Dies bewirkt, dass Du motivierter in den Tag startest und die Ziele unbewusst in Deinen Gedanken verankerst.
Du kannst sowohl Deine großen Ziele, aber auch Deine tagesaktuellen Ziele aufschreiben.
Ist Dir das Schreiben zu nervig? Dann kannst Du Deine Ziele auch in Bildern verdeutlichen. Das kann Beispielsweise in Form eines Vision-Boards oder eines Notizzettels sein, die Du Dir sichtbar irgendwo hinstellst oder aufhängst. So siehst Du die Bilder immer wieder im Laufe des Tages an und verinnerlichst sie unbewusst.
Durch das Aufschreiben Deiner Ziele, rufst Du sie Dir erneut ins Gedächtnis und es fällt Dir leichter die formulierten Themen in Deinen Alltag, als Tätigkeit, einzuplanen.
Wenn Du zum Beispiel abnehmen möchtest, bringt es Dir leider nicht viel, wenn Du es Dir jeden Tag aufschreibst, hoch motiviert bist, aber nichts an Deinem aktuellen Lebensstil veränderst. Wenn Du Dir aber feste Termine blockst, hast Du die Zeit direkt verplant und kannst sie wirklich sinnvoll nutzen.
Beim Thema abnehmen kann es zum Beispiel sinnvoll sein sich Zeiten einzuplanen, um einen Ernährungsplan zu schreiben und um einkaufen zu gehen oder um zum Sport zu gehen.
So kannst Du ruck zuck Deinem Ziel näher kommen.
3. Zerteile das große Ziel in kleinere Etappen
Da Du Dein Ziel ja schon formuliert und aufgeschrieben hast, kannst Du Dir nun überlegen, welche Schritte Du umsetzen musst, um Dein Ziel zu erreichen.
Sehr hilfreich kann es sein, das Ziel in kleinere Etappenziele aufzuteilen.
Ein Beispiel:
Stell Dir vor, Du möchtest einen Berg hinaufklettern. Du stehst also am Fuß des Berges und schaust hinauf. Vor und über Dir siehst Du die hohe Felswand. Sie ist so hoch, dass Du das Ende fast nicht sehen kannst und der Berg scheinbar den ganzen Himmel verdeckt.
Wie fühlt es sich an? Wahrscheinlich spürst Du Aufregung, Angst und Anspannung vlt. bist Du auch etwas überfordert. Das ist ganz normal und geht wahrscheinlich jedem von uns so, wenn wir vor einer großen Aufgabe stehen oder einem wirklich großen Ziel entgegentreten.
Damit der erste Schritt nicht so beängstigend auf Dich wirkt, zerteile das große Ziel in kleinere Etappenziele.

Du stellst Dir also vor, dass der Berg nun viele kleine Vorsprünge hat. Die Abstände betragen jeweils nur ein paar Meter. Es wird demnach immer noch anstrengen für Dich sein, aber nicht mehr unmöglich einen Vorsprung nach dem anderen zu erreichen.
Wenn es Dir schwerfällt, den ersten Schritt zu formulieren, betrachte zunächst den letzten Schritt.
Beginne also mit dem Schritt, den Du machen musst, bevor Du den letzten machst.
Also den Schritt vor Deinem Ziel.
Bei der Berg Metapher wäre der letzte Schritt, das über die Kante ziehen oder klettern.
Notiere Dir diesen Schritt und dann den Schritt vor dem letzten Schritt und so weiter.
So schreibst Du alle notwendigen Schritte und Etappen auf, die Du erreichen musst, bevor Du das Ziel erreichst. Du endest erst, wenn Du bei der Aufgabe angelangt bist, die Du jetzt als erstes umsetzen musst.
Ist doch ganz einfach, oder??
4. Belohne Dich für das Erreichen der kleinen Ziele
Kennst Du das Sprichwort „mit Zuckerbrot und Peitsche“? Das hört man oft in der Kindererziehung. Der Spruch lässt sich aber auch auf unsere Situation interpretieren.
Damit ist dann gemeint, dass man hart arbeiten sollte, sich aber auch belohnen darf.
Wenn wir uns die ganze Zeit mit der Peitsche antreiben, verlieren wir nicht nur Energie. Wir verlieren auch den Mut und die Lust darauf, das Ziel zu erreichen.
Kleine Pausen im Arbeitsalltag und bewusste Belohnungen nach dem Erreichen des Etappenziels, motivieren Dich und geben Dir wieder Energie.
Diese Energie wirst Du brauchen, wenn es an das nächste Etappenziel geht…
5. Deine Ziele dürfen sich verändern
Auch wenn Du in der Planungsphase hoch motiviert und von Deinem Ziel überzeugt bist, heißt das nicht, dass Du Dein Ziel nicht verändern darfst.
Je nachdem wie groß unsere Ziele sind, brauchen wir eine längere Zeitspanne, um diesem Ziel näher zu kommen. Auf diesem Weg kann sich Deine Einstellung zu dem Ziel verändern.
Horche in Dich hinein und versuche herauszufinden, ob es nur eine Ausrede ist, damit Du den schweren Weg doch nicht weiter gehen musst. Sollte das der Fall sein, zieh den nächsten Schritt durch. Manchmal müssen wir uns ein bisschen zwingen den nächsten Schritt zu machen, damit der Schritt danach wieder etwas leichter werden kann.
Entspricht das Ziel dennoch nicht mehr Deinen Wünschen, dann verändere es! Schmiede neue Pläne und fang direkt an sie zu verwirklichen!

Fazit
Wie Du siehst, ist das Verfolgen der eigenen Ziele gar nicht so schwer, vorausgesetzt Du weißt wie…
Du hast gelernt, dass es einfacher ist einem großen Ziel entgegenzuarbeiten, wenn man nicht das ganze Ziel vor Augen hat, sondern nur ein Etappenziel.
Je kleiner der Schritt, desto selbstverständlicher gehst Du ihn.
Außerdem ist es leichter ein Ziel zu verfolgen, wenn Du weißt, wie genau Dein Ziel aussieht. Eine detaillierte Beschreibung und Formulierung ist demnach essentiell.
Ebenfalls kann es Dir helfen Deine Ziele zu verschriftlichen oder in Form einer Mind-Map oder Bildern (Vision-Board) Dir immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.
Das Leben ist ein Lernprozess, wir wachsen mit jedem Schritt, den wir tun und jedem erreichten Etappenziel. Wir werden stärker, flexibler, leistungsfähiger, mutiger und selbstbewusster. So dürfen Entscheidungen und auch Ziele verändert werden. Gehe also einfach einen anderen Weg, wenn der Alte sich nicht mehr richtig anfühlt.
Ich hoffe Dir helfen diese Tipps und freue mich auf Dein Feedback!
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