Sind sie Dir auch schon aufgefallen? Diese Menschen, denen das Glück förmlich aus dem Arsch scheint? Fragt man nach deren Geheimnis, kommt oft nur die Antwort: „Es ist ganz leicht, ich bin einfach glücklich.“
Aber ist es wirklich so einfach? Ja! Du kannst Dich dazu entscheiden glücklich zu sein!
Aber wann ist man glücklich?
Wir Menschen arbeiten meistens auf irgendwelche Ziele hin. Dabei ist es zunächst nicht relevant, ob es unsere eigenen Ziele sind oder die unseres Umfelds, wie zum Beispiel unserem Arbeitgeber.
Viele verbinden das Erreichen von Zielen mit dem glücklich sein. Wenn ich mein Ziel erreicht habe, bin ich endlich glücklich!
Aber das ist falsch!
Wir müssen nicht hart arbeiten, um uns ein bisschen Glücklichsein zu verdienen.
Wir können auch auf dem weg zum ziel glücklich sein!
In diesem Artikel erkläre ich Dir, wie Du herausfinden kannst, was Dich glücklich macht.
Und wie Du jeden Tag ein bisschen glücklicher werden kannst, ohne viel Zeit und Energie aufwenden zu müssen.
Denn Jeder kann glücklich sein!
Was ist Glück und wie sieht Glücklich sein aus?
Das Gefühl glücklich zu sein erzeugt der Körper durch die Ausschüttung von Hormonen. Ein bestimmter Zustand löst also das Gefühl durch einen bestimmten Zustand im Körper aus. Um genauer zu sein, im Gehirn.
Der Hormoncocktail, indem unter anderem Endorphine im Gehirn ausgeschüttet werden, bewirkt ein Glücksgefühl.
Hierbei ist zu beachten, dass nicht jeder Mensch die gleiche Stärke an Glücksgefühlen erlebt. Das Level, der Zufriedenheit jedes einzelnen von uns, ist individuell. Das Gefühl hält zudem bei jeder Person unterschiedlich lange an. Je nachdem ob Du eher optimistisch oder pessimistisch durchs Leben läufst.
Und wann bin ich dann glücklich?
Die Situationen, in der wir Glück empfinden sind ebenfalls individuell.
Glücks-Wellen empfinden wir, beispielsweise, wenn wir uns belohnen oder belohnt werden. Ein klassisches Beispiel: ein Lob am Arbeitsplatz. Das Belohnungssystem springt auch beim Sex oder bei materiellen Belohnungen an. Du hast Dir bestimmt auch schon einmal etwas „als Belohnung“ gekauft, was Du Dir nicht jeden Tag gönnst. Und der Wortlaut „sich etwas gönnen“ weist ja bereits direkt auf die Belohnung hin.
Glücksgefühle wirken folglich motivierend.
Inzwischen werben zum Beispiel Unternehmen zusätzlich zum Gehalt, mit Prämien, um den Arbeitsplatz attraktiver zu gestalten. Sie kündigen also eine regelmäßige Belohnung an. Doch so schön diese Gefühle auch sind, sie halten leider nur einen kurzen Augenblick an.
Eine andere Art der Belohnung sind soziale Belohnungen. Anerkennung in der Beziehung zu Freunden, dem Partner oder der Familie erfüllen uns mit anhaltender Freude.
Freundschaften, das erreichen persönlicher ziele oder das Hobby zum Beruf machen können uns langfristiges Glück bringen.
Warum sind manche glücklicher als andere?
Auch wenn Du Deinen Traumjob, den perfekten Partner hast und Deine Ziele erreichst, ist es keine Garantie zum Glücklich sein. Es kommt auf Deine innere Einstellung an!
Es kommt also darauf an, ob Du ein kurzes Glücksgefühl durch ein Lob erhältst (und wie lange Du davon zehrst), oder ob Du rundum zufrieden mit Deinem Leben bist. Diese Zufriedenheit kannst Du mit Deiner Einstellung zum Leben beeinflussen.
Lässt Du Dir den Tag von ein bisschen Regen vermiesen? Oder holst Du Deinen bunten Regenschirm heraus und springst in Gummistiefeln durch die Pfützen? Es liegt an Dir, ob eine Situation, die Du nicht ändern kannst einen Einfluss auf Deinen Gemütszustand hat.
Du entscheidest wie es aussieht, wenn Du glücklich bist!
Unsere Eltern prägen mit ihrem Lebensstil, Entscheidungen, indem was sie bevorzugen oder welche Werte sie uns beibringen, welche Ansprüche und Ziele wir haben.
Und nicht nur in der Kindheit werden wir beeinflusst. Leider beeinflusst uns unsere gesamte Umwelt in unserem Denken.
- Bist Du gut in der Schule? Dann MUSST Du Abitur machen!
- Hast Du Abitur? Dann MUSST Du natürlich studieren „und etwas aus Dir machen“!
- Nach der Schule MUSS man erst einmal eine Ausbildung machen, bevor man sich Selbständig macht.
- Auswandern ist viel zu unsicher!
- Vor dem ersten Kind MUSS geheiratet werden!
Und viele mehr..
Unser Umfeld drängt uns, mit deren Einstellung, oft auch deren Ziele auf. Wann wir (aus deren Sicht) glücklich sein können.
Das mag für den Einen oder Anderen passen, doch nicht für jeden! Was Dich glücklich macht und Dir Freude bereitet, entscheidest Du!

Jeder Mensch ist anders, somit machen uns verschiedene Dinge glücklich.
Du entscheidest wie Deine Wohnung oder Dein Kleidungsstil aussieht. Welche Freunde Du haben willst und wann Du ins Bett gehen und wieder aufstehen willst. Du allein entscheidest auch über Deine Meinung und genau so ist es richtig!
DU ENTSCHEIDEST WAS DICH GLÜCKLICH MACHT!
5 Einstellungen die zu mehr Glücklich sein im Alltag führen.
Jetzt stelle ich Dir 5 Einstellungen vor, die mir geholfen haben im Alltag glücklicher zu sein.
Nein sagen und glücklich sein:
Du hörst es wahrscheinlich immer wieder: „Du musst lernen Nein zu sagen.“ Das ist einfacher gesagt als getan. Aber sobald Du den Dreh raus hast, ist es ganz einfach.
Das beste Beispiel ist wohl der Arbeitsplatz. Obwohl schon bald Feierabend ist, kommt ein Kollege zu Dir und fragt, ob Du noch einmal schnell für ihn ein paar Informationen heraussuchen kannst. Weil Du dabei immer so schön schnell bist und er dafür meistens ganz lange braucht. Eigentlich hast Du keine Lust, machst es letztendlich trotzdem, weil Du nicht Nein sagen möchtest und so einer Diskussion aus dem Weg gehen kannst. Außerdem bist Du froh, wenn er wieder weg ist, da Du ihn ohnehin nicht magst.
Und jetzt tue Dir bitte einen Gefallen und mache in der nächsten Situation das Folgende: Sobald Dich jemand nach einem „Gefallen“ fragt, überlegst Du, ob Du es wirklich machen möchtest. Welche Argumente sprechen für ein NEIN?
- Du magst den Kollegen nicht,
- hast selbst noch etwas Dringendes zu tun,
- er kann seine Recherche selbst durchführen,
- wenn er seine Recherche regelmäßig selbst machen würde, wäre er auch so schnell
- und Du hast keine Lust darauf
Fällt Dir etwas auf? Du willst es nicht machen, also sag NEIN!
Bewusste Entscheidungen treffen:
Ja, wir wissen es, Nein sagen ist schwierig. Aber Ja sagen ist auch nicht immer ganz einfach. Ich meine jetzt nicht auf eine Frage mit Ja zu antworten.. Das können wir schon sobald wir das Wort Ja aussprechen oder mit dem Kopf nicken gelernt haben.
Ich meine das bewusste Treffen von Entscheidungen, die zu Handlungen führen, die Du gerne tun möchtest.
Trau Dich für das einzustehen, was Du Dir wünschst!
Hast Du bestimmte Ziele, die Dein Umfeld für nicht so wichtig hält? Das kann Dir egal sein, arbeite darauf hin dieses Ziel zu erreichen. Es ist DEIN Ziel und nur das ist wichtig!
Positives Denken:
Wie bei dem Regen ist es Deine Entscheidung welche Ereignisse Deine Stimmung trüben. Bist Du ein Morgenmuffel, musst aber immer früh aufstehen? Dann such Dir Rituale für den Morgen, auf die Du Dich schon beim Einschlafen freuen kannst. Das kann die Lieblings-Musik beim Duschen sein, der erste Kaffee mit Milchschaum und Kakaopulver, ein tolles Frühstück oder der erste Spaziergang mit Deinem Hund.
– Sei kreativ! –
Sei gut zu Dir:
Du bist der einzige Mensch mit dem Du Dein ganzes Leben lang auskommen musst. Behandel ihn auch so, wie Deine besten Freunde oder einen Geliebten!
Pflege Deinen Körper von Innen und von Außen. Gönne Dir und Deinem Körper regelmäßig ein Beauty-Programm und verfolge eine gesunde Ernährung. Achte auch darauf, genug zu trinken. Du wirst sehen, dass Du Dich viel besser und energiegeladener fühlst, sofern Du gut hydriert bist und Deinen Körper mit Nährstoffen versorgst.
Denke gut über Dich! Wenn wir ehrlich sind, denken wir meistens nicht so positiv über uns selbst. Wir maßregeln uns und oder denken insgeheim wie blöd wir doch wieder gehandelt haben. Versuche stattdessen für den Anfang ein paar Mal am Tag Dein eigenes Handeln zu loben. Du wirst sehen, man freut sich über eigenes Lob ebenso sehr wie über fremdes Lob. Denke immer daran, dass Du stolz auf Dich und Deine Leistung sein darfst.
Sei gut zu Anderen:
Positives Denken kann genauso erfüllend sein, wenn Du Gutes über Andere denkst. Statt neidisch oder missgünstig über Andere zu reden oder zu denken, versuche Dich für die Erfolge der Anderen zu freuen. Sie arbeiten genauso für ihre Ziele wie Du.
Ein kleines Kompliment oder eine freundliche Begrüßung kommt außerdem immer doppelt zurück.
Über eine nette Geste wie das Aufhalten einer Tür freut sich jeder und es tut Dir nicht weh. Und wenn Du für den Kollegen die Post mit nimmst, weil Du eh in die Richtung musst und er in eine andere, freut er sich riesig und tut Dir beim nächsten Mal auch gerne einen Gefallen.
Du merkst, freundliche Gedanken und Handlungen machen Dich stolz etwas Gutes getan zu haben und sie kommen meistens genauso freundlich wieder zurück.
Fazit
Glück ist also eine Sache der Lebenseinstellung. Möchte ich als grantige und missgünstige Person leben oder freue ich mich für Andere und arbeite genauso an den Zielen und mit den Methoden die mir gefallen?
Umgebe Dich mit den Leuten und den Aufgaben, die Dir gefallen! In jeder Situation bist Du in der Lage zu überlegen, ob es das ist, was Du willst, oder eben nicht. Positives Denken, Selbstfürsorge, ein bisschen nett zu Anderen sein und die eigenen Ziele verfolgen kann einen enormen Einfluss auf Dein Wohlbefinden haben.
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