Du möchtest stressfreier durch den Tag kommen? Du möchtest langfristig glücklich sein und mit mehr Wohlbefinden durch das Leben stolpern? Mit Achtsamkeit gelingt es Dir! Ich zeige Dir wie es funktionieren kann!
Wir leben im 21. Jahrhundert. Wer keine Überstunden macht, hat einen Nebenjob. Für Achtsamkeit bleibt da nicht viel Zeit…
Wenn wir nicht gerade vom Autofahren oder Einkaufen etc. abgelenkt sind, starren wir auf Handys und Tabletts und lassen uns berieseln.
Statt im Hier und Jetzt zu leben, lassen wir uns ablenken. Bloß keine Langeweile spüren oder gar die eigenen Gedanken hören…
Bei dem ganzen Input, der uns entgegenströmt, bekommen wir die Schönheit des Lebens oft nicht mit.
Die Zeit vergeht, ohne dass wir es mitbekommen. Die Jahreszeiten wechseln sich im fliegenden Wechsel ab und Kinder kommen eins nach dem anderen und sind plötzlich erwachsen…
Würdest Du von Dir selbst sagen, dass Du Dein Leben achtsam bestreitest?
Egal in welchem Lebensabschnitt Du Dich gerade befindest, genieße ihn! Jeder Moment Deines Lebens ist einzigartig und wird sich nicht wiederholen.
In diesem Artikel erkläre ich Dir was Achtsamkeit ist und wie sie Dir helfen kann, jeden Moment Deines Lebens zu genießen und zu nutzen. Lerne im Hier und Jetzt zu leben!
Was ist Achtsamkeit?
Aufmerksam durchs Leben gehen. Ohne Vorurteile alles geschehen lassen und hinnehmen.
Der Begriff und die aktive Praxis des achtsamen Lebensstils stammt aus dem Buddhismus. Obwohl der Buddhismus eine Religion ist, integrieren die westlichen Länder viele Aspekte in moderne Lebensformen und verwandeln sie so zu einem Alltag tauglichen Lebensstil.
Mit einem wachsamen und aufmerksamen Geist ist es zudem einfacher, mit Stress umzugehen.
Durch einen achtsamen Lebensstil bist Du in der Lage negative Gedanken und Verhaltensweisen sofort zu erkennen und zu verändern. Das kann dann nicht nur kleine Situationen retten, sondern auch Deinen ganzen Tag mit ein bisschen mehr Licht und Lebensfreude ausstatten. Solltest Du Deinen Lebensstil etwas achtsamer gestalten wollen, wirst Du schnell begreifen wie sehr Deine Seele diese Lebensfreude vermisst hat und wie es Dir Stück für Stück leichter fallen wird achtsam zu leben.
Wie kann mir Achtsamkeit helfen?
Achtsamkeit hilft Dir Deine Umgebung wahrzunehmen, in jedem Moment. So echt wie sie ist. Jeden Windstoß, der durch Deine Haare weht und jeden Sonnenstrahl auf Deiner Haut.
Achtsamkeit kann Dich dabei unterstützen herauszufinden, wie Deine Vorstellungen von Deinem Leben wirklich aussehen. Ein achtsamer Lebensstil ermöglicht es Dir ebenfalls, Dich besser zu verstehen, Du wirst ruhiger und kannst Stress besser bewältigen.
Du lernst geduldiger mit Dir und Anderen zu sein, Du lernst Dich zu lieben, mit all den kleinen Macken und Seiten, die Dir nicht gefallen.
Indem Du achtsam auf alle Emotionen reagierst, lernst Du auch negativen Emotionen ruhiger zu begegnen und sie hinter Dir zu lassen.
Achtsamkeit und Achtsamkeitsmeditationen können neben dem Stressabbau auch Migräne und Verspannungen verringern oder sogar ein Burnout verhindern.
Wie Du siehst, ist Achtsamkeit eine tolle Sache!
Wie kann ich Achtsamkeit üben?
Jeder kann lernen achtsamer zu leben.
Wenn Du Achtsamkeit in Deinen Alltag integrieren möchtest, beginne mit kleinen Schritten. Versuche für den Anfang ein paar Situationen in Deinem Alltag bewusst wahrzunehmen. Am besten fängst Du mit Momenten an, die Dir guttun und in denen Du Freude, Glück oder Entspannung fühlst.
Beispielsweise der Kaffee in Deiner Mittagspause, der Spaziergang am Morgen mit dem Hund oder der Moment am Abend mit Deinem Partner oder Deinem Kind, der nur Euch gehört.
Nimm jeden Aspekt Deiner Umgebung und der Tätigkeit wahr, die Du ausgewählt hast. Achte auf jede Kleinigkeit. Fühl Dich in Deine Emotionen hinein.
Genieße die Momente mit all Deinen Sinnen. Speichere sie in Deinem Herzen und Deiner Seele ab, als wäre es der letzte Moment dieser Art.
Probiere es gerne einmal selbst aus. Mit jedem Tag, an dem Du Achtsamkeit praktizierst, wird es Dir leichter fallen aufmerksam zu sein. Sobald es gut funktioniert, ist es an der Zeit, Dich auch allen anderen Emotionen zu widmen. Nimm auch die unangenehmen Emotionen wahr. Lass sie zu und erforsche sie. Auch wenn sie Dir nicht gefallen, haben sie eine Daseinsberechtigung. Es ist okay und absolut menschlich negative Gefühle zu haben.

Geführte Meditationen können Dich auch dabei unterstützen Achtsamkeit zu üben. Auf Youtube gibt es viele Achtsamkeitsmeditationen, in jeder erdenklichen Länge, die Dir mit Mantren oder einem Körperscan helfen, die Gedanken auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und Dir zu innerer Ruhe zu verhelfen.
Geführte Meditationen können Dich auch dabei unterstützen Achtsamkeit zu üben. Auf Youtube gibt es viele Achtsamkeitsmeditationen, in jeder erdenklichen Länge, die Dir mit Mantren oder einem Körperscan helfen, die Gedanken auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und Dir zu innerer Ruhe zu verhelfen.
Wie kann ich Achtsamkeit nutzen?
Der Sinn hinter Achtsamkeit ist nicht wie ein Guru durch die Gegend zu schweben und alles zu lieben und Liebe zu verteilen. Nein. Es geht darum, einfach alles wahrzunehmen. Das Gute und das Schlechte. Es geht nicht darum, alles toll zu finden, sondern alles bewusst zu erleben und wahrzunehmen.
Im nächsten Schritt kannst Du Dir dann überlegen wie Du das, was Du als negativ empfindest verändern kannst. Hast Du manchmal das Gefühl, dass das Leben Dir lauter schlechte Situationen, Steine und Herausforderungen in den Weg legt? Wie wäre es, wenn ich Dir erzähle, dass Du es in der Hand hast, ob Du über den Stein stolperst, oder ob Du einen großen Schritt machst und über den Stein hinweg steigst.
Um die negativen Gefühle gehen zu lassen, kannst Du in sie hinein fühlen und herausfinden, wo sie herkommen. Wo ist der Ursprung dieser Emotionen? Sobald der Auslöser gefunden ist, kannst Du die Situation verändern und Sorge tragen, dass Du nicht wieder in eine solche Situation hinein gerätst.
5 Übungen um im Alltag achtsamer zu sein:
Mit allen Sinnen genießen:
Hast Du Dir eine Situation ausgesucht? Magst Du Kaffee auch so sehr wie ich? Ich liebe Kaffee! Egal zu welcher Tageszeit! (Und ja ich trinke viel zu viel… Aaaber es macht mich glücklich, also finde ich es okay!) Nehmen wir also das Beispiel den Kaffee in der Mittagspause. (Wenn Du keinen Kaffee magst finde ich das sehr schade für Dich. Du darfst natürlich etwas Anderes trinken.) Verwende nach und nach all Deine Sinne und genieße den Moment in vollen Zügen!
Beobachte wie die Crema aussieht, wie die ersten und der letzte Tropfen wie in Zeitlupe in den schönen handgetöpferten Kaffee-Becher (meiner ist blau und aus dem Dänemark-Urlaub) fällt und sich in Wellen ausbreitet.
Genieße den Duft der frisch gemahlenen Kaffeebohnen und das Gefühl des heißen Dampfes auf Deiner Haut, wenn Du genießerisch an dem Kaffee riechst, bevor Du den ersten Schluck nimmst und den leckeren, bitteren Geschmack des Kaffees mit Deiner Zunge schmeckst. Fühle, wie jeder Schluck Dir gut tut und wie sich die Wärme in Deinem Körper ausbreitet. Koste jede Sekunde aus und stärke Dich für den nächsten Moment der kommt, um auch diesen ganz bewusst zu durchleben, egal was er Dir bringt.
Bewusst in die Realität zurückkehren:
Wenn Deine Gedanken jetzt ungefähr so klingen: „Das ist ja alles ganz nett, aber die Gedanken schweifen immer wieder ab und trotz des tollen Kaffees hab ich ganz viel Stress!“ Dann würde ich Dir folgendes sagen. Ich kann Dich verstehen! An seinen Gewohnheiten zu Arbeiten ist ein Prozess, der immer wiederholt werden will. Es ist anstrengend und ungewohnt. Ich kann Dir aber sagen, dass es einfacher werden wird.
Wenn Du dabei bist Dich in Achtsamkeit zu üben, wirst Du das Abschweifen Deiner Gedanken viel schneller bemerken als vorher und kannst dann ganz bewusst wieder in das Hier und Jetzt zurückkehren.
Um wieder achtsam zu sein, fokussiere Dich auf Deine Atmung. Spüre wie die Luft in Deine Lungen strömt und Deinen Brustkorb hebt und senkt. Nimm wahr, was Du dabei riechst und wie Dein Körper wieder mehr Energie bekommt und Deine Gedanken klarer werden. Nimm Deine Umgebung wieder bewusst wahr. Was hörst Du und was siehst Du? Spürst Du, wie die Ruhe in Deinen Körper und Deine Seele zurückkommt?
Entscheidungen überlegt und achtsam treffen:
Manchmal leben wir einfach nur vor uns hin und nehmen alles so hin wie es kommt. Und ohne darüber richtig nachzudenken, übernimmt man Aufgaben, die eigentlich nicht in den Tag passen. Mir ist so etwas schon öfter passiert. In einem achtsamen Leben passiert so etwas nicht so schnell.
Das bewusste Treffen von Entscheidungen kann dabei helfen. Es gelingt, indem Du einmal innehältst, bevor Du eine Entscheidung triffst und pauschal sofort ja sagt oder nein schreist. Nun überlege, ob Du diesen Moment wirklich durchleben möchtest, oder ob Du etwas verändern kannst. Möchtest Du wirklich die Arbeit des Kollegen machen oder lieber die Zeit nutzen, um Deine Aufgaben zu erledigen, um dann pünktlich in den Feierabend zu gehen?
Wofür auch immer Du Dich entscheidest, mach Dir bewusst, dass Du diesen nächsten Moment genauso achtsam durchleben möchtest und solltest, wie jeden anderen tollen Moment.
So kannst Du stressige Situationen nutzen:
Auch stressige Situationen können und sollten achtsam durchlebt und genutzt werden. Lerne die anstrengenden und stressigen Momente zu schätzen und nutze sie, um die Wertschätzung der schönen Dinge zu erhöhen.
Durchlebe diese anstrengenden Momente und nimm sie an wie sie sind. Es ist okay, dass die Situation anstrengend für Dich ist. Das macht Dich nicht zu einem schlechten Menschen. Aber Du kannst daran wachsen und sowohl mental als auch körperlich stärker werden.
Betrachte Deine Leistung mit Stolz und wachse an jeder kommenden Situation. Je dankbarer, intensiver und konzentrierter Du die Situation durchlebst, desto schneller ist die Arbeit erledigt. Außerdem ist dann die Fehlerquote geringer und Du musst die Arbeit nicht nochmal korrigieren.
Du lernst mit einem achtsamen Lebensstil also die Lebensfreude auch in schwierigen Situationen zu bewahren.
Mit kleinen Pausen zurück ins Hier und Jetzt kommen:
Wenn du merkst, dass Deine Gedanken wieder bei den Aufgaben für die nächsten Tage sind, halte ein bisschen inne und zieh Dich aus dem aktuellen Moment heraus. Atme ein paar Mal tief ein und aus. Konzentriere Dich auf Deinen Atem und wie sich Dein Körper anfühlt.
Wenn Deine Gedanken wieder klarer werden und Du Dich beruhigt hast, kannst Du wieder damit beginnen den Rest Deiner Umgebung zu beobachten. Fange mit Deiner körperlichen Position an. Stehst oder sitzt Du? Wie fühlt sich der Boden unter Deinen Füßen an? Wie riecht es? Was hörst und siehst Du?
Neben der bewussten Atmung kannst Du Deine Gedanken auch zum Schweigen bringen, indem Du all Deine Aufgaben und To-Dos die in Deinem Kopf hin und her schwirren aufschreibst. So hältst Du sie schriftlich fest und kannst Dir später genauere Gedanken darüber machen.
Da nun alle Hürden beseitigt sind, kannst Du Dich nun wieder dem Hier und Jetzt widmen und achtsam Deiner aktuellen Tätigkeit nachgehen.
Fazit
Du weißt es. Das Leben kann unglaublich stressig und anstrengend sein. Wenn wir dann doch etwas Freizeit haben, verschwenden wir sie oft genug damit, uns von technischen Geräten berieseln zu lassen.
Achtsamkeit kann uns dabei helfen jeden Moment zu genießen, gelassener zu sein, mit Stress besser umzugehen und all die Freuden des Lebens mitzubekommen. Du kannst Deine Emotionen, Gedanken und Wünsche auf eine neue Art und Weise entdecken und durch ein achtsames Leben sogar Chancen entdecken, an denen wir vorher vielleicht blind vorbeigelaufen wären.
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