Das Leben ist toll! Alles ist wunderbar und man ist eigentlich rundum glücklich… Wären da nicht die ganzen Problemchen die einen immer wieder vor Herausforderungen stellen und das so schön strukturierte Leben durcheinander werfen…
Aber ist ein Heul-krampf oder tagelanges Gejammer das richtige?
Definitiv Nein!
Akzeptanz ist das Zauberwort.
Wie geht man also mit Problemen ( egal ob groß oder klein) um?
Dieser Artikel zeigt Dir, wie Du den ganzen Problemchen und Herausforderungen des Lebens entgegentreten und das Beste aus ihnen machen kannst.
Das Problem ist nicht das Problem, sondern wie wir darauf reagieren.
Probleme sind nicht plötzlich da und sagen:Hallo hier bin ich und ich bin übrigens ziemlich groß!“ Nein. Probleme sind Situationen in unserem Alltag, die von unserer Traumvorstellung dieses Alltags abweichen. Unsere Reaktion allein bestimmt, inwiefern diese Situation unser weiteres Handeln und somit auch unseren weiteren Lebensverlauf beeinflussen. Wir erlauben der Situation einen negativen Einfluss auf unser Leben.
Natürlich gibt es kleine Ärgernisse und Situationen, auf die man keinen Einfluss hat. Diese Situationen können lebensverändernd und dramatisch sein. Trotzdem liegt es an uns, mit ihnen umzugehen und ihnen bestmöglich entgegenzutreten. Ihnen mit Akzeptanz zu begegnen.
Egal vor welchem Problem Du stehst, Du musst es akzeptieren, um es los zu werden.
Welches Problem habe ich eigentlich?
Die Identifizierung
Zunächst sollte das was Dich beschäftigt identifiziert werden.
Nimm Dir etwas Zeit für Dich. Gehe zum Sport, nimm ein Bad, gehe spazieren oder was auch immer Dich dabei unterstützt zur Ruhe zu kommen und Deine Gedanken zu ordnen.
Sei nun komplett ehrlich zu Dir! Gehe in Dich und erforsche Deine Gefühle. Versuche zu benennen, wie Du Dich fühlst. Welche negativen Gefühle kommen hoch? Sind sie identifizierbar? Sei ehrlich zu Dir und lasse auch die negativen Gefühle zu. Sie sind okay. Sie gehören zu Dir und es sagt nichts schlechtes über Dich aus, wenn Du über Deine negativen Gefühle nachdenkst und sie betrachtest. Auch, wenn sie nicht konform mit Deinen Moralvorstellungen sind. Emotionen wie Neid, Scham oder Wut (auch die Wut über sich selbst) sind menschlich und absolut okay!

Meditationen und Traumreisen können das erkennen von Emotionen unterstützen.
Nach dem Eingeständnis die Situationsanalyse
Sehr gut! Die Situation ist erkannt, nun ist sie mit der Situation zu verbinden. Also, warum hast Du diese Gefühle? Welche Situation löst diese Emotionen aus?
Gehen wir einmal von Neid aus… Der Neid ist da, okay! Wodurch wird der Neid ausgelöst? Sagen wir es ist der Arbeitskollege, der vermeintlich öfter von Deinem Chef gelobt wird, als Du. Sch Dir diese Situation einmal aus einem anderen Blickwinkel an. Trete innerlich einen Schritt zurück.
Wird der Kollege wirklich öfter gelobt? Wenn nein: siehst Du, halb so schlimm das ganze! Wenn ja: woran liegt es? Vielleicht ist er einfach der Liebling des Chefs. Egal was der Grund dafür ist, überlege ob diese Tatsache in Verbindung mit Deiner Arbeitsqualität steht. Kannst Du mit Sicherheit sagen, dass Deine Arbeit qualitativ hochwertig ist? Dann kann es Dir egal sein, was der Chef über die Arbeit des Kollegen sagt. Solange er zufrieden mit Dir ist passt doch alles. Weisen Deine Ergebnisse jedoch Mängel auf, weißt Du, wo Du ansetzten kannst.
Im Grunde ist der Auslöser der Situation und die darauffolgenden Emotionen irrelevant. Es ist nur wichtig, wie Du damit umgehst! Sobald alles identifiziert wurde, heißt es nämlich akzeptieren statt sich zu suhlen.
Okay, der Chef lobt den Kollegen, vielleicht auch öfter als Dich. Dies mag einen Grund haben oder nicht, Dich betrifft es erst, wenn Du darauf reagierst und es zu einem Problem machst und Dich emotional damit beschäftigst.
Die Emotionen und die dazugehörige Situation, die Dich beeinflussen sind identifiziert. Nun folgt auf das Eingeständnis der wohl schwerste Schritt.
Die Akzeptanz…
Es ist ausgesprochen wichtig die Gefühle und vor Allem die daraus entstehenden negativen Energien in Deinem Körper zu entfernen. Daher ist es wichtig deren Dasein zu akzeptieren.
Akzeptanz geglückt… und jetzt?
Die Situation ist da, okay… Nun ist zu überlegen, ob die Situation verändert werden kann.
Im besten Fall entdeckst Du eine Möglichkeit Deine eigene Arbeit zu verbessern. Zum Beispiel kreierst Du eine Checkliste oder ein neues System, das Deine Arbeit schneller voranbringt und heimst Dir so selbst die Aufmerksamkeit des Chefs ein. Oder Du bist einfach so begeistert von Dir, dass Dir der Kollege inzwischen völlig egal ist.
Andernfalls ist die Situation einfach zu akzeptieren. Es heißt zähne zusammenbeißen und durchhalten. Jeder mal einen schlechten Tag, mit Trübsal blasen wird der auch nicht besser. Vielleicht merkst Du jetzt auch, dass die Situation in dem Moment wo Du sie akzeptierst, Dir plötzlich egal ist. Und genau darum geht es!
Nimmt man eine Situation einfach wie sie in diesem Moment ist, kann man sie emotional loslassen.
Schreibe einen Kommentar